Dienstag, 9. Februar 2016

Multi-Action Toner von Inglot


Draußen regnet es "Hunde und Katzen", ein perfekter Nachmittag also, um sich mal dem Blog zu widmen. In meinen Polen-Hauls auf Youtube habe ich bereits einige Male von der polnischen Marke Inglot erzählt, die vor über 30 Jahren gegründet wurde und sich inzwischen zu einer der führenden Marken im Bereich Make-up Artistry gemausert hat. Produkte von Inglot werden inzwischen in den USA, England und Kanada verkauft und sogar bei Broadway-Produktionen eingesetzt. Ich bin vor einigen Jahren bei einem Warschau-Trip auf diese Marke aufmerksam geworden: In jeder größeren Mall in Polen gibt es inzwischen mindestens einen kleinen Shop der Marke, in dem man dekorative und pflegende Kosmetik kaufen kann. Die Preise rangieren dabei im mittleren Preissegment, die Qualität ist aber ausgezeichnet.

Eines der ersten Produkte, die ich je von Inglot gekauft habe, ist der "Multi-Action Toner" für fettige und Mischhaut. Inzwischen habe ich bereits eine Flasche dieses Produktes aufgebraucht und bei meinem letzten Urlaub in Polen gleich eine neue Flasche gekauft. 115 ml kosten in Polen 31 Zloty (das sind knapp 7 Euro, also ein gehobener Drogerie-Preis). Der grüne Tonic kommt in einer relativ schnörkellosen Flasche mit Schraubverschluss und enthält Ginko Biloba, das den Überschuss an Sebum auf der Haut ausbalancieren soll. Der Tonic hat einen angenehmen, frischen Duft und ist mild zur Haut. Ich gebe ihn morgens und abends auf ein Wattepad und fahre damit über die gereinigte Haut von Gesicht, Hals und Décolleté. Der Tonic hinterlässt ein sauberes und frisches Hautgefühl und neutralisiert den pH-Wert der Haut. Ich kann zwar nicht behaupten, dass meine Haut nach der Anwendung weniger geglänzt hat, was aber die Pflege und Reinigung betrifft, macht das Produkt einen guten Job. 

Leider verschickt der Onlineshop von Inglot.pl nur nach Polen, ihr findet viele Produkte aber auf amazon.de oder bei ebay.de. Aufgrund der guten Wirkung vergebe ich 4 von 5 Mietzen für den Toner von Inglot.



Mittwoch, 3. Februar 2016

Finger weg von "Sugar Scrub" von Lush!!!

Gestern Abend habe ich zum ersten Mal das "Sugar Scrub" Körperpeeling von Lush ausprobiert, das schon seit längerer Zeit in einer Box auf seinen Einsatz gewartet hat. Generell bin ich schon ein Fan von grobkörnigen Peelings, da ich gerne das Gefühl habe, dass meine Haut gründlich gereinigt und geschrubbt wird, so dass die Blutzirkulation angeregt wird.


Das Peeling wird in Form einer grünen Halbkugel verkauft, die bei Duschen und Baden gut in der Hand liegt. Leider löst sich die feste Form bei Kontakt mit Wasser sehr schnell auf, so dass man nicht mehr als 3-4 Mal etwas von dem Produkt hat. Dafür finde ich den Preis von 4,95 Euro ziemlich happig, da gibt es wesentlich günstigere Peelings auf dem Markt, die gleich im 200 ml Tiegel daherkommen.

Laut der Lush-Homepage soll man bei der Anwendung ein kleines Stück des Peelings abbrechen und in den Handflächen verreiben, was ich mir allerdings schwierig vorstelle, da die Halbkugel zunächst steinhart ist. Ich habe das Produkt also in meine Handfläche gelegt und bin damit über die angefeuchtete Haut gefahren. An den Beinen und Armen hat es sich zunächst gut angefühlt, besonders gut hat es meine rauchen Fußsohlen gepeelt. Mein Mann hat mir danach, wie jeden Sonntag, den Rücken gepeelt: Obwohl er dabei nicht viel Druck ausgeübt hat, hat die Anwendung von "Sugar Scrub" weh getan, fast so als würde man Schmirgelpapier auf der Haut benutzen. (Und meine Haut ist normalerweise nicht gerade empfindlich!).

Nach der Anwendung fühlte sich meine Haut zwar weich an, die Probleme zeigten sich jedoch erst am nächsten Morgen: Beim Anziehen habe ich eine 5 cm große Schramme auf meiner Wirbelsäule entdeckt, die wirklich weh tut. Im Laufe des Nachmittags habe ich Juckreiz an den Unterarmen bekommen und insgesamt war meine Haut sehr trocken und gereizt.


Ich betone nochmals: Ich habe keine empfindliche Haut und vertrage normalerweise alle Körperpeelings sehr gut. Lush ist bei "Sugar Scrub" aber eindeutig über das Ziel hinausgeschossen: Die enthaltenen Zuckerkristalle sind so grobkörnig, dass die Anwendung zur Tortur wird. Das Endergebnis ist auch nicht gerade wünschenswert: Statt schöner weicher Haut bekommt ihr Schrammen am Körper und gereizte Stellen.

Aus diesem Grund rate ich euch dringend von diesem Peeling ab (vor allem den Leuten mit empfindlicher und trockener Haut)! Der Sinn eines Kosmetikprodukt ist es, sich damit etwas Gutes zu tun und nicht, sich damit zu verletzen. Schließlich ist unser Rücken kein Parkettboden, der geschrubbt werden muss! Ich werde dieses Peeling nicht mehr verwenden und entsorgen. Aufgrund des katastrophalen Ergebnisses vergebe ich 0 von 5 Punkten an "Sugar Scrub"!