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Mittwoch, 2. September 2015

BEACH blonde Serie von John Frieda


Es passiert wirklich selten, dass ich von einer Marke gleich die komplette Haarpflege-Serie mitnehme. Meistens probiere ich das Shampoo und die Spülung aus und das war`s dann schon. Die limitierte Beach Blonde Serie von John Frieda, die ich vor einigen Wochen bei dm gesehen habe, konnte ich dann aber nicht stehen lassen. Nachdem ich einige Male um die "Meereskraft" Maske herumgeschlichen bin, sind am Ende doch alle vier Produkte in meinen Einkaufskorb gewandert. 

Auch wenn die Serie "Beach Blonde" heißt, richtet sie sich nicht nur an Blondinen, sondern ist ideal für alle mit trockenen, von der Sonne strapazierten Haaren. Wenn ihr also gerade aus dem Sommerurlaub am Meer zurückgekommen seid, dürfte diese Serie für euch interessant sein, denn gerade im Urlaub machen Sonneneinstrahlung und Salzwasser unserem Haar zu schaffen. 

Nachdem ich ein paar Wochen Zeit hatte alle vier Produkte ausgiebig zu testen, möchte ich euch heute meine Favoriten und Flops aus der Serie vorstellen.

1) "Pure Erfrischung" Belebendes Shampoo (250 ml für 9,99 Euro bei Douglas.de)


Den Anfang der Serie macht natürlich das Shampoo (logisch, ist ja auch der erste Pflegeschritt, oder?), das laut dem Hersteller "durstiges, hitzegeschädigtes Haar reinigen" soll. Da mein Haar durch regelmäßige Colorationen sehr trocken und strapaziert ist, dachte ich mir, dass das genau das Richtige für mich sein könnte. Der Hauptgrund warum mich diese Serie im Laden überzeugt hat, ist der fantastisch-frische Duft nach Minze, der sich beim Haarwaschen im ganzen Bad ausbreitet. 

Das hellgrüne Shampoo ist relativ dickflüssig, so dass man es zunächst mit viel Wasser in den Handflächen aufschäumen muss, damit es sich gut in den Haaren verteilen lässt. Die Schaumbildung ist mittelmäßig und könnte für meinen Geschmack etwas stärker sein. Durch die enthaltene Minze wird schon beim Waschen die Kopfhaut erfrischt, was ich besonders an heißen Sommertagen toll fand. Das Shampoo kann relativ sparsam verwendet werden, man braucht keine riesige Menge um schulterlanges Haar sauber zu kriegen. Zudem lässt es sich gut und schnell wieder ausspülen ohne Rückstände im Haar zu hinterlassen. 

Nach der Anwendung sind selbst meine fettenden Ansätze sauber und fühlen sich frisch an. Selbst meine trockenen Haare glänzen nach der Anwendung wieder etwas mehr und duften dezent nach Minze. Ein tolles Shampoo, zu dem ich in diesem Sommer oft gegriffen habe. Aus diesem Grund gibt es 4 von 5 Mietzen für das "Pure Erfrischung" Shampoo aus der Beach Blonde Serie. 


2) "Sanfte Meeresbrise" Entwirrender Conditioner (250 ml für 9,99 Euro bei Douglas.de)


Wie so oft bei Pflegeserien hat mir der Conditioner hier nicht so gut gefallen wie das Shampoo (irgendwie finde ich, dass Haarspülungen kein wirklich spannendes Produkt sind...). Wenn ein Conditioner zudem nicht das hält, was er auf der Packung verspricht (wie in diesem Fall), umso schlimmer...

Laut Hersteller soll der Conditioner "verknotetes, hitzebeschädigtes Haar entwirren". Da mein Haar sehr fein ist, verknotet es beim Waschen schnell, auch wenn ich es jedes Mal vor dem Waschen gründlich durchbürste. Leider konnte der Conditioner von John Frieda nicht verhindern, dass ich nach dem Waschen lauter kleine Knötchen im Haar hatte. Natürlich fand ich auch bei diesem Produkt den Minzduft, den die gesamte Serie hat, toll, von der Pflegewirkung fand ich die Spülung aber enttäuschend. Aus diesem Grund gibt es nur 2 von 5 Mietzen für den "Sanfte Meeresbrise" Conditioner. 


3) "Meereskraft" Tiefenwirksame Intensiv-Maske (150 ml für 9,99 Euro)


Diese Maske war der Grund, warum ich überhaupt auf die Beach Blonde Serie aufmerksam geworden bin. Man kann sagen, dass ich die anderen Produkte nur zu der Maske dazugekauft habe. Sowohl der Duft als auch die cremige Konsistenz sprachen mich schon beim ersten Schnuppern in der Drogerie an. Außerdem war ich auf der Suche nach einer leichten Sommerpflege für meine kaputten Haare. Die Maske pflegt das Haar mit Meeresalgenextrakt (der übrigens in der gesamten Serie enthalten ist, deshalb die maritimen Produktnamen) und Monoi-Öl. 

Ich habe die Maske abwechselnd mit dem Conditioner verwendet (Maske und Spülung wären für meine feinen Haare definitiv zu viel gewesen), wobei ich sagen muss, dass die Maske viel öfter zum Einsatz kam als die Spülung. Meistens habe ich während das Shampoo im Ansatz einwirken konnte, eine ordentliche Menge Maske auf die Längen aufgetragen und circa 5 Minuten einwirken lassen. Danach habe ich beide Produkte zusammen ausgespült. Auch die Maske lässt sich leicht ausspülen und hinterlässt keine Rückstände. Das Haar ist nach der Anwendung definitiv weicher, glänzender und gepflegter; es lässt sich leichter durchkämmen und sieht gesünder aus. 

Die "Meereskraft" Maske tut was sie soll und das ist toll! :) Sollte John Frieda diese Serie im kommenden Sommer wieder auf den Markt bringen, werde ich diese Maske ganz sicher wieder kaufen. 5 von 5 Mietzen.


4) "Ocean-Waves" Texturierendes Meersalz-Spray (150 ml für 9,99 Euro)


Das letzte Produkt aus der Beach Blonde Serie ist ein Stylingprodukt, das "einen unbeschwerten Wellen-Look mit mattem Finish" kreieren soll. Der Claim der gesamten Serie ist es, den Haaren einen "sexy Beach-Look" zu verpassen, der nach Surfer Girl aussieht, so als wären die Haaren natürlich von Wind und Wasser zerzaust. Immer wieder sehe ich Blogger und YouTuber die diesen Look mit ihren feinen Haaren hinkriegen. Ich weiß nicht, ob es an meinem mangelnden Haar-Styling-Talent liegt, aber bei mir sieht dieser Look einfach nur nach "ungekämmt" aus :( Deshalb hatte ich große Hoffnungen in das "Ocean-Waves" Spray gesetzt.

Man soll das Spray nach dem Waschen in das gesamte, Handtuch-trockene Haar sprühen und das Haar durchkämmen, damit sich das Produkt gleichmäßig verteilt. Kurzes Haar soll man einfach durchwuscheln. Bei längerem Haar sollten einzelne Strähnen kurz eingedreht werden, für den "Beach Wave Effekt". An einem Wochenende habe ich das sogar mal ausprobiert, sah bei mir trotzdem blöd aus. Unter der Woche wäre mir so ein Look morgens vor der Arbeit viel zu kompliziert und aufwendig. 

Zudem habe ich einen entscheidenden Punkt an dem Spray auszusetzen: Es trocknet die Haare extrem aus und macht sie strohig. Was für einen Sinn hat eine Pflegeserie, die trockenes Haar wieder aufbauen soll, wenn ich mir am Ende ein Spray in die Haare sprühe, dass meine Matte schon wieder stumpf und trocken aussehen lässt??? Das erschließt sich mir irgendwie nicht...

Mag sein, dass das "Ocean Waves" Spray für andere Leute funktioniert, für mich ist das jedenfalls nichts. Wahrscheinlich werde ich es weiter verschenken. 1 von 5 Mietzen. 


Wie ihr an den Bewertungen sehen könnt, war die Beach Blonde Serie von John Frieda im Test ein auf und ab für mich. Das Shampoo und die Maske würde ich auf jeden Fall wieder kaufen. Der Conditioner und das Spray waren nichts für mich. 

Auf der Homepage von dm habe ich die Serie eben nicht mehr gesehen. Wenn ihr sie aber unbedingt noch abgreifen wollt, bevor die Limited Edition aus dem Handel verschwindet, werdet ihr bei Douglas.de fündig. Dort kostet jedes Produkt 9,99 Euro, also knapp 40 Euro für alle vier Produkte, was natürlich nicht ganz billig ist. Das Shampoo und die Maske sind den Preis allemal wert.

Sonntag, 19. Juli 2015

Veganese Hair Conditioner von Lush


Nachdem der "American Cream" Conditioner von Lush sich als wirklich gut erwiesen hat (eine ausführliche Review findet ihr hier: http://goo.gl/cM1R02), war ich neugierig, ob die anderen Spülungen von Lush auch etwas taugen. Gerade im Sommer bin ich für mein feines Haar auf der Suche nach Produkten, die es nicht zusätzlich beschweren und schlaff herunterhängen lassen. Da "American Cream" doch eher reichhaltig und cremig ist, wollte ich für die heißen Sommermonate etwas haben, das eine leichtere und flüssigere Konsistenz hat.

Für "Veganese" wird Agar-Agar-Gel statt Lanolin verwendet, um das Haar weich zu machen. Zitronensaft soll für extra viel Glanz sorgen. Der Conditioner besteht aus zwei Phasen, die sich beim Schütteln vermischen: Die obere, weiße Phase ist pflegend, während die untere, gelbliche Zitronen-Phase eher flüssig ist und für den frischen Duft und den Glanz sorgt. "Veganese" enthält zudem Lavendelblüten- und Rosmarinaufguß, die den Duft des Produkts noch unwiderstehlicher machen. Leider wird in diesem Produkt zur Konservierung Methylparaben verwendet, da dieses auf der INCI-Liste aber an allerletzter Stelle steht, denke ich, dass die beigefügte Menge nicht bedenklich sein dürfte.

Bei meinem schulterlangen Haar genüg eine münzgroße Menge des Conditioners, die ich zunächst zwischen den Handflächen verteile und dann nach dem Waschen in den Längen und vor allem in meinen trockenen Spitzen verteile. Nach 2-3 Minuten wasche ich das Produkt mit viel lauwarmen Wasser aus. Danach sind meine Haare leicht zu kämmen und riechen lecker-frisch nach Zitrone. 

"Veganese" ist vor allem für feines und schnell fettendes Haar geeignet, aber auch langes, glattes Haar kann man damit perfekt pflegen. Vorsicht ist jedoch bei gefärbtem und behandeltem Haar geboten: Da Zitronensaft die Eigenschaft hat zu bleichen, sollte man dieses Produkt nicht zu oft benutzen. Da ich meine Haare regelmäßig färbe, verwende ich "Veganese" nicht nach jeder Haarwäsche, sondern nur ab und zu.

Ich habe mir zum Testen nur die kleine 100 ml Größe für 6,50 Euro besorgt. Wie fast alle Produkte von Lush ist auch "Veganese" sehr ergiebig, da man pro Anwendung nicht viel Produkt braucht.

Insgesamt ein guter Conditioner, "American Cream" gefällt mir trotzdem etwas besser. Aus diesem Grund vergebe ich für dieses Produkt 4 von 5 Mietzen!

Sonntag, 22. Februar 2015

American Cream Hair Conditioner (250 ml für 14,50 EUR)


So, bleiben wir mal beim Thema Haare. Dies ist bereits meine zweite Flasche des American Cream Haar Conditioners von Lush. Ich hatte zunächst die 100 ml Flasche zum Ausprobieren und nachdem ich damit zufrieden war, habe ich mir die mittelgroße Flasche gekauft. 

Wie ich bereits in meinem letzten Post erwähnt habe, neigen meine feinen Haare leider sehr stark dazu zu verknoten. Würde ich nach dem Haare waschen also keine Spülung benutzen, würde das Kämmen doppelt so lange dauern (und auch doppelt so unangenehm sein). In der Vergangenheit habe ich viele Conditioner mit Silikonen verwendet, die mein feines Haar aber nur beschwert haben, so dass es schlaff und leblos herunterhing. 

American Cream ist wohl besonders durch seinen Duft berühmt und beliebt. Lush beschreibt den Duft als "Erdbeere-Vanille-Shake", wobei ich finde, dass die Vanille in dieser Duftkomposition eindeutig überwiegt. Wie ihr wisst, bin ich zwar kein Vanille-Fan, in diesem Fall finde ich den Duft aber okay bzw. stört mich die Vanille-Komponente nicht so sehr wie bei anderen Produkten, vielleicht auch deshalb, weil der Duft nicht so synthetisch ist. Auch nach dem Ausspülen und Stylen duften die Haare noch viele Stunden nach American Cream, was ich sehr angenehm finde.

Ich wende die Spülung nach dem Shampoonieren an, indem ich eine münzgroße Menge in meine Handfläche gebe und anschließend das Produkt in den Längen (nicht im Ansatz!) verteile. Kurz einwirken lassen, gründlich ausspülen, fertig. Ganz easy, oder? Nach der Anwendung lässt sich mein Haar gut durchkämmen, ist geschmeidig und glänzend ohne beschwert zu sein.

American Cream enthält keine Konservierungsstoffe/keine Parabene. Dafür ist es voller natürlicher Wirkstoffe wie Honig, Vanilleschotenaufguss, Orangen, Erdbeeren und Lanolin. Lanolin ist ein Wollwachs, das bei der Wäsche von Schafwolle gewonnen wird. Es sorgt dafür, dass die Haare weich, flexibel und leicht kammbar sind.

Für mich funktioniert American Cream super. Aus diesem Grund denke ich, dass ich bei dieser natürlichen Spülung bleiben werde. 5 von 5 Mietzen für den Milkshake für die Haare!